Endspurt bis zur Einweihung

Die letzten zehn Tage bis zur Einweihung werden nicht langweilig – Das System zur Wasserausgabe ist fast fertiggestellt, der Weg entlang den Entnahmestellen und andere kleinere Arbeiten stehen noch aus.

 Inzwischen befinden wir uns wieder zu zweit auf der Baustelle in Jello Adancho. Amelie wird die ersten zwei Wochen ihres Praktikums vor Ort die Umsetzung unseres Projekts unterstützen. Nun heißt es Endspurt bis zur offiziellen Eröffnung und Inbetriebnahme der Entnahmestellen für die Dorfbewohner in Jello Adancho am 26. Mai. In den vergangenen Tagen erschwerten einmal mehr heftige Regenfälle die Arbeitsverhältnisse und blockierten die Zufahrtswege. Die Wetterverhältnisse bessern sich jedoch und so arbeiten wir heute wieder bei strahlendem Sonnenschein. Der Construction Manager SMARTs, Tadesse, der uns seit vorgestern in Jello unterstützt, widmete sich sofort nach seiner Ankunft dem Weiterbau des Pförtnerhauses. Die gemauerten Wände haben nun ihre endgültige Höhe erreicht und wir heute Morgen den Ringbalken betonieren konnten. Außerdem konnten wir die vier Wassertanks nun vollständig verbinden und anschließen. Die teils noch tropfenden Rohrverbindungsstücke konnten wir nach einigen mühseligen Versuchen jetzt auch endgültig dicht verschließen. Zu guter Letzt stand dann heute Nachmittag das Ausschalen des Zisternenhauses an.

Gestern wurden bereits die insgesamt 12 Entnahmestellen gemauert und angeschlossen. Nun müssen außerdem noch die Zufahrtswege zu den Wasserhähnen gebaut werden. Gestern wurde mit dem Aushub des Bodens begonnen, der später mit großen Natursteinen und Mörtel aufgefüllt wird. Rechts und links der Entnahmestellen soll so ein 3m breiter Steinweg entstehen. Die an den Wasserhähnen angebrachten Schläuche ermöglichen letztendlich das Vorfahren der Eselskarren und Befüllen der verladenen Wasserkanister direkt an den Wasserzapfstellen. Außerdem kann so verhindert werden, dass Spritzwasser den Boden um die Entnahmestellen aufweicht und verschlammt. Die provisorische Wasserausgabe geschieht mittlerweile auch mit einem langen Schlauch von den Verteilerstellen, mit dem die Bewohner Jellos ihre gelben Wasserbehälter füllen.

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