Eine ereignisreiche Woche

 Während der letzten Woche konnten wir alle Betonierarbeiten für das Zisternenhaus abschließen. Am Wochenende fand außerdem ein Treffen mit der Dorfgemeinde statt.

Nachdem wir Anfang letzter Woche den Ringbalken betonieren konnten, konzentrierten wir uns im zweiten Teil der Woche auf die Vorbereitungen für die Deckenplatte, auf der später die Wassertanks stehen werden. Parallel dazu mauerten wir das Pförtnerhäuschen, bauten den ersten Teil der Solaraufständerung und begannen mit den Aushubarbeiten für Rohrleitungen und Drainagegraben.

Samstags unterbrachen wir unsere Bauarbeiten mittags für ein Treffen mit der Dorfgemeinde um den Projektfortschritt zu besprechen, offene Fragen zu klären und bei einen Rundgang auf der Baustelle die Funktionen der einzelnen Elemente zu erklären. Auch wenn das Treffen fast drei Stunden später als geplant begann, war es ein voller Erfolg. Einmal mehr versicherten uns die Dorfbewohner ihre volle Unterstützung und bekundeten ihre Dankbarkeit für unsere Arbeit. Die Dorfältesten, Männer, Frauen und Kinder stellten allesamt interessierte Fragen und waren vor allem bei der Besichtigung des Bohrlochs und der Solaranlage fasziniert davon, wie viel Wasser aus dem Boden gefördert werden kann.

Das Wochenende barg jedoch auch ein paar traurige Momente und so verabschiedeten wir Sonntagnachmittags schweren Herzens Paul und Philipp, die die letzten fünf Wochen mit uns in Jello gearbeitet und gelebt haben. Während die beiden noch mit einer Pferdekutsche nach Bonosha unterwegs waren, feilte der Rest von uns am letzten Schliff der Schalung für die Decke, die betonier-technisch den Höhepunkt unserer Bauarbeiten darstellt. Mit den ersten Sonnenstrahlen begannen wir montags damit Ladung um Ladung zu mischen, Eimer um Eimer zu schleppen und somit nach und nach die insgesamt dreißig Tonnen Beton auf unsere Deckenschalung zu hieven.

Unbenannt

Nachdem wir gegen Abend bereits mehr als die Hälfte betoniert hatten, konnte uns dienstags nur noch der Betonmischer kurzzeitig mit störrischen Stillständen einen Schrecken einjagen, sodass wir fürchten mussten, nicht wie geplant in zwei Tagen die Deckenplatten fertigstellen zu können. Ein reparierter Keilriemen und einiges gutes Zureden reichten dann jedoch letztlich doch, um gegen 15:30 Uhr erschöpft den Betonmischer auszuschalten und erleichtert, stolz (und ohne den Lärm) unser Werk zu betrachten.

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